Exportkonten für Steuerberatung

Hilfe: Exportkonten

Auf dieser Einstellungsseite verwaltest du die Kontenstruktur für deine Buchhaltung. Diese Konten sind die direkte Schnittstelle zu deiner Steuerberatung. Indem du deine Einnahmen und Ausgaben hier den richtigen Buchungskonten zuordnest, bereitest du deine Daten perfekt für den Steuer-Export vor.


Warum brauche ich Exportkonten?

Jeder Beleg, den du in OrdiFox erfasst (egal ob es eine ausgestellte Honorarnote, eine Bar-Einnahme oder eine Betriebsausgabe wie Kilometergeld ist), muss in der Buchhaltung auf ein bestimmtes „Konto“ gebucht werden.

Wenn du am Monats- oder Quartalsende deine Daten exportierst und an deine Steuerberatung übergibst, kann deren Buchhaltungssoftware (z. B. BMD, RZL oder dvo) die Daten vollautomatisch einlesen. Das spart deiner Kanzlei enorm viel manuelle Arbeit – und senkt somit deine Buchhaltungskosten.


Die Einstellungen im Detail

In der Kontenliste verwaltest du deine verfügbaren Buchungskonten:

Hier kannst du deine Buchungskonten benennen, Nummern vergeben und Favoriten markieren.
  • Name: Die Bezeichnung des Kontos (z. B. Honorareinnahmen, Bank/Kassa, Kilometergeld, Telefonkosten). Wähle einen Namen, den du bei der täglichen Arbeit sofort wiedererkennst.
  • Kontonummer: Die spezifische Nummer aus dem Kontenrahmen (z. B. 4000 für Erlöse, 7310 für Kilometergeld). Diese Nummer muss exakt mit dem Kontenplan deiner Steuerberatung übereinstimmen.
  • Favorit (Checkbox): Markiere deine am häufigsten verwendeten Konten als Favorit. Diese Konten werden dir bei der Belegerfassung (z. B. beim Buchen von Ausgaben oder Einnahmen) ganz oben in der Schnellauswahl vorgeschlagen, damit du nicht jedes Mal die gesamte Liste durchsuchen musst.
  • Löschen: Entfernt ein Konto aus deiner Auswahlliste. Hinweis: Bereits in der Vergangenheit verbuchte Belege behalten ihre Zuordnung im Hintergrund, das Konto steht jedoch für zukünftige Buchungen nicht mehr zur Auswahl.

💡 Best Practice & Tipps für die Praxis

  1. Abstimmung mit der Steuerberatung: Bevor du deine Konten anlegst, frage kurz bei deiner Steuerberatung nach deren Standard-Kontenrahmen (meistens SKR07 oder ein kmo-Framework in Österreich). Trage die Nummern (z. B. Erlöskonto 4000, Kassa 1000) exakt so ein, wie deine Kanzlei sie vorgibt.
  2. Favoriten richtig nutzen: Markiere dein Haupterlöskonto (z. B. 4000 Honorarerlöse) und dein primäres Zahlungskonto (z. B. 1000 Kassa/Bank) als Favoriten. Das beschleunigt die tägliche Dokumentation enorm.
  3. Durchgängigkeit: Ordne Ausgaben (z. B. für Therapiematerial, Fortbildungen oder Fahrtkosten) immer konsequent dem dafür vorgesehenen Exportkonto zu. Je sauberer du hier vorkontierst, desto reibungsloser läuft dein Steuer-Export!